Eine völlig neue Form der Unterhaltung - Spaß & Spannung

 

Das erste Live-Exit Spiel in Bonn. Rätsel lösen, Schlösser öffnen, kombinieren und die Formel finden und dann nichts wie raus. Ein reales Spiel für zwei bis sechs Personen - Live bringt den Kick. Hier jetzt ein Erlebnisbericht, der vor kurzem auf unserer Facebookseite gepostet wurde:

 

Besuch von Jutta P. aus Sankt Augustin mit 3 weiteren Personen:

 

 

Neben Spielekonsolen und Live-Streams gibt in Bonn ein neues Erlebnisspiel, bei dem man selbst zum Protagonisten in einer virtuellen Welt wird: 60 MINUTES - Live Escape Game.

In einem unscheinbaren Hof in Bonn-Endenich, ganz in der Nähe von der Harmonie, kann ein Spiel gespielt werden, bei dem neben dem Syndikat die Zeit der mächtigste Gegner ist. Wir hatten die wunderbare Gelegenheit dieses neue Freizeitevent in Bonn zu genießen.

 

Martina Gelen, die Spielleiterin von 60 MINUTES begrüßt uns hier in freudiger Erwartung. Bei der kurzen Einweisung steigt die Spannung, denn wir haben nur eine vage Idee, was uns gleich erwarten wird. Wir sind eine Gruppe von 4 Erwachsenen im Alter zwischen 20 und 45 Jahren und alle spüren die gleiche Spannung, was uns hier erwarten wird.

 

Punkt 20 Uhr betreten wir einen Raum, der zwar angenehm, aber sehr spartanisch eingerichtet ist. Auf den ersten Blick wirkt alles ganz normal und vermutlich jeder von uns fragt sich, wo hier wohl Hinweise versteckt sein sollen. Denn ein bisschen ehrgeizig sind wir schon. Rechts von der Eingangstür entdecken wir eine weitere Tür, die bei genauerer Betrachtung genau wie die Schränke abgeschlossen ist. Die Eingangstür schließt sich. Ab jetzt läuft die Zeit rückwärts. Uns bleiben 60 Minuten, um das Geheimnis zu lüften und den Schlüssel für den Ausgang zu finden. Wir sehen uns um, schwärmen aus in dem kleinen Raum. Jeder untersucht etwas anderes. Gegenseitig rufen wir uns unsere Entdeckungen und Hinweise zu. Nach 10 Minuten sind wir komplett im Spiel, in diesem Konstrukt aus Spionage, Intrigen und dem Wettlauf gegen die Zeit, abgetaucht.

 

Auch bei uns verändert sich etwas. Obwohl unser Ehrgeiz dafür sorgt, dass jeder einzelne den nächsten oder wichtigsten Hinweis finden möchte, schließlich möchte man sich ja auch in der Gruppe profilieren, drängt sich mit jeder laufenden Minute ein anderes Gefühl in den Vordergrund. Wir spüren, dass wir auf die Ergebnisse und das Kombinationsvermögen der Anderen angewiesen sind. Wir lernen die Stärke der Gruppe zu schätzen, denn gemeinsam sind wir stärker, schneller und deutlich schlauer als die Summe der Einzelnen. Nach 15 Minuten sind wir ein gut funktionierendes Team, bei dem zwar die einzelnen Teammitglieder getrennt den Raum untersuchen, wir aber dabei kommunizieren und immer wieder zusammen kommen, um die Erkenntnisse zusammenzutragen, um gemeinsam das weitere Vorgehen zu überlegen. Die erste halbe Stunde vergeht wie im Flug, die Zeit sitzt uns im Nacken. Nach und nach erkennen wir ein Muster und arbeiten uns von einem Code oder Hinweis zur nächsten Anweisung, um Schachteln, Türen oder Schränke zu öffnen. Dahinter wartet dann häufig eine neue Überraschung, die uns dem gesuchten Ergebnis und dem Schlüssel für die Ausgangstür näher bringt. Oft untersuchen wir Gegenstände zwei bis drei Mal, bis wir ein Aha-Erlebnis haben und uns die Kreativität der Veranstalter so manches Mal lächeln lassen. Wenn wir nicht weiter wissen, erhalten wir über einen kleinen Monitor in der Ecke kleine Hinweise, die uns helfen unsere Ergebnisse zu vervollständigen. Kombinieren muss man selbst. Nicht alles was wir finden, bringt uns der Lösung näher. Mit Blick auf die Uhr rast die Zeit plötzlich. Nervosität macht sich breit, doch das Team bietet einen Rahmen, der alle ruhig und konzentriert bleiben lässt.

 

Wer Erfindungsgeist besitzt und klug kombinieren kann, ist klar im Vorteil. Es bleiben nur noch wenige Minuten, drei um genau zu sein. Mit zittrigen Händen stecken wir den Schlüssel in die Ausgangstüre und halten die Luft an. Er lässt sich drehen: Geschafft! Mit einem strahlenden Lächeln begrüßt uns der Veranstalter. Wir nutzen noch kurz die Gelegenheit mit ihm die einzelnen Abschnitte zu besprechen. Was bleibt ist ein tolles Erlebnis in dem jeder Einzelne von uns Teil von etwas ganz Besonderem war und das ganz sicher bei uns Vieren noch lange Nachwirkungen zeigen wird. Denn wer kennt nicht die Sehnsucht nach dem sicheren Bewusstsein Teil von einem verlässlichen, funktionierenden und meist, daraus resultierend, auch erfolgreichen Team zu sein. Ob Familie, Schule oder Beruf. Vielen Dank, liebes 60 MINUTES-Team, für die tolle Erfahrung. Ich werde euch sehr gerne meinen Freunden weiterempfehlen und wünsche euch viel Erfolg, möglichst viele Menschen in Bonn für diese Erfahrung zu begeistern.

 

 


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